Ein Besuch im LEGOLAND® Discovery Centre Oberhausen

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Die Herbstferien sind vorbei, und die Zeit haben wir dazu genutzt an einem verregneten Tag einen Ausflug ins Legoland zu machen. Dazu ist noch zu sagen, dass wir in den Sommerferien schon einmal dort waren, und da unser Großer ein begeisterter Lego-Fan ist, wollte er dort quasi einziehen und wir mussten uns einige Wochen lang JEDEN Morgen die Frage anhören: „Fahren wir heute ins Legoland?“ Wir haben im damals versprochen in den Herbstferien zu fahren, und das haben wir jetzt auch getan. Das LEGOLAND® Discovery Centre Oberhausen ist ein super Ausflugsziel für Regentage, da sich alles indoor abspielt. Nachdem man die Kasse passiert hat, sammeln sich die Besucher zunächst in einem Vorraum, um in der Gruppe in den ersten Raum geführt zu werden, wo den Kindern grob erklärt wird, wie ein LEGO-Stein hergestellt wird. Danach geht es weiter und man wird zum „königlichen Abenteuer“ geführt, eine Art Geisterbahn, in der man Trolle und Bösewichte mit einer kleinen Laserpistole abschießen kann, um die Prinzessin zu retten. Dieses Abenteuer überstanden geht es ins Miniland, wo die Wahrzeichen des Ruhrgebiets aus Lego nachgebaut wurden, sehr interessant.

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Nach den „Pflichtprogramm“ geht es in die große Halle, von wo aus man alle Spielstätten erreichen kann. Überall kann gebaut und experimentiert werden. Die größeren Kinder können an Workshops teilnehmen, Autos bauen und sie auf verschiedene Bahnen und Rennstrecken testen oder auch das Indoor-Karussell ausprobieren. Bei Hannes kam besonders gut das Ninjago-Trainingscamp an. In einem schmalen Gang sind Lichtschranken, die in 3 verschiedenen Schwierigkeitsstufen aktiviert werden können, angebracht. Diese gilt es nicht zu berühren und den Gang ohne Fehler zu absolvieren. Dabei hatte sogar unsere Kleine Spaß und ist professionell im Tiefgang durch den Parkour gerobbt :-)    Es gab aber auch noch andere Attraktionen, wo sich Lissy mit ihren 2 1/2 Jahren austoben konnte, wie die Lego-City-Baustelle, in der mit großen Softsteinen getobt werden kann, oder in der Duplo-Ecke mit Rutsche oder Lego-Türme bauen um sie auf einer Rüttelplatte auf Erdbebensicherheit zu prüfen. Rundherum waren die Kinder wieder einmal begeistert und konnten sich richtig austoben. Und so manches Elternteil entpuppte sich auch als Meisterbauer, da kommt das Kind im Manne (oder in der Frau) zum Vorschein.😉

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Eine Mama braucht auch mal eine Auszeit…

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Eine Mama braucht auch mal ihre Auszeiten. Ein Abend ohne Kinder, Rausgehen, gutes Essen, gute Unterhaltung. Gestern war es endlich wieder Zeit sich mit Freundinnen zu treffen, die man zum Teil schon sehr lange nicht mehr gesehen hat, ein gutes Restaurant zu besuchen, und danach noch einen Spaziergang durch die Stadt zu machen. In Rietberg gab es die „Rietberger Nachtlichter“, das heißt die Altstadt wurde in ein Lichtermeer verwandelt und rund um den Stadtkern gab es Einiges zu entdecken. Mit bunten Lichtern wurden Fachwerkhäuser, imposante Bäume und lauschige Plätze an der Ems zu Kunstobjekten. Erstaunlich wie man mit Lichteffekten Stimmungen zaubern kann, die einen zum Träumen, Verweilen oder manchmal auch zum Gruseln einladen.

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An einigen Plätzen wurde mit Lichtbildern gearbeitet, die auf Brücken oder Wasser projiziert wurden.

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Und manchmal malt auch die Natur die schönsten Bilder, die man mit effektiver Lichtgestaltung hervorheben kann. Auch die alten Discokugeln kamen zum Einsatz, im dichten Gebüsch sorgten sie für ein Sternenmeer.

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Die Nacht lud zum Träumen ein und auch manchmal zum Schmunzelt und Staunen. Rundherum ein gelungener Abend mit guten Freunden. Welche Auszeit könnte schöner sein😉

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Basteln im Herbst mit Blättern

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Heute war ein wunderschöner sonniger Herbsttag und besonders gern gehe ich an solchen Tagen mit meinen Liebsten in den Wald. Wenn die Blätter auf den Bäumen in der Sonne in den prächtigsten Farben schimmern und das Licht leise durch die Äste blitzt gibt es dort viel zu entdecken. Und weil im Herbst leider nicht alle Tage so sonnig und warm sind wie heute, habe ich mal überlegt was man an den regnerischen Tagen mit den Kindern basteln könnte, denn Regentage können seeeehr lang sein😉

Hier geht es ausschließlich um das Basteln mit Blättern, dafür muss auch nichts extra gebohrt werden. Das geht schnell und ist auch schon etwas für die Kleinen.

Eine tolle Idee habe ich hier gefunden, eine Anleitung wie man aus Blättern und Bierdeckeln wirklich tolle Eulen basteln kann.basteln-Eulen-Bierdeckel-HerbstblaetterSchön ist auch ein Mobile aus Blättern von Martha Stewart. Dazu braucht man Bienenwachs, Wäscheklammern und buntes Herbstlaub. Auch hier gibt es eine Anleitung.

Mobile

Auf dem Blog Atelier pour Enfants habe ich eine schöne Tiere, geklebt aus Herbstlaub gefunden. Da kann sogar die Kleine schon mitmachen.

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Bei expli.de gibt es noch eine schöne Anleitung für eine Schale aus Herbstlaub, sehr einfach und sehr effektiv wie ich finde. Erinnert etwas an Laternenbasteln, vielleicht könnte man so etwas auch in etwas kleiner machen für eine Kerze… (werde es mal ausprobieren).Schale

Für Kerzen kann man aber auch ein herbstliches Windlicht herstellen, eine Anleitung gibt es hier.windlicht

So, dann geht es jetzt erstmal zum Blätter pressen und wenn das Wetter wieder schlechter wird, wird gebastelt:-)

Liebe Grüße

Sabine

Kindergarten oder Tagesmutter: Mein persönlicher Erfahrungsbericht!

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Schon in der Schwangerschaft stellt sich oft die Frage: Wie lange möchte ich zu Hause bleiben? Möchte ich 3 Jahre daheim bleiben, oder möchte ich recht bald wieder mit der Arbeit anfangen? Und wenn ja, wo und wie lasse ich mein Kind dann betreuen???

Auch ich habe mir diese Fragen gestellt. Bei meinem ersten Kind, Hannes, bin ich zu Hause geblieben und als er 3 Jahre alt war ist er in den Kindergarten gekommen. Da blieb mir dann auch die Zeit vormittags zu Arbeiten. Als dann Kind 2 da war, Lissy, wurde mir relativ schnell klar, dass ich nicht ganze 3 Jahre zu Hause bleiben möchte, sondern schon früher wieder anfangen wollte zu arbeiten.

Nun stellte sich dann die Frage, was mache ich mit Lissy? Sie war etwa ein 3/4 Jahr alt und ich fing an die Kindergärten abzuklappern. Ich habe mir einige angesehen, mit vielen Konzepten, aber immer hatte ich das Gefühl, dass meine kleine Lissy in so einem großen Kindergarten mit bis zu 80 Kindern untergeht…

Und dann gibt es da ja noch die Möglichkeit der Unterbringung bei einer Tagesmutter. Wobei es mir zunächst ein wenig befremdlich erschien, meine kleine Tochter bei einer fremden Frau in einem fremden Haushalt abzugeben. Mir schwirrten immer wieder Bilder aus irgendwelchen RTL 2-Dokus durch den Kopf, von Tagesmüttern, die mit einer Zigarette im Mund ihre Wäsche bügeln. Die  Kinder sitzen derweil auf dem Sofa und schauen  Spongebob oder klettern an dem wackeligen Bügelbrett hoch. Dann fielen mir auch noch die Horrorgeschichten von Bekannten ein, die Geschichten von den Bekannten ihrer Bekannten oder beim Friseur um die Ecke gehört hatten. Das alles hat mich dann doch etwas abgeschreckt.

Nichts desto trotz und weil ich keine Leute von vornherein verurteilen möchte habe ich doch mal bei einer Tagesmutter angerufen, deren Flyer im Kindergarten meines Sohnes ausgelegt war.

Also habe ich mich mit meiner Tochter aufgemacht, die Tagesmutter zu besuchen und ich gelangte direkt in ein sehr angenehmes, kinderfreundliches Zimmer mit allerlei Sachen zum entdecken, was meine Tochter auch sofort in Angriff nahm. Ich habe gleich gemerkt, dass sie sich wohl fühlte und auch ich fühlte mich dort sehr wohl.

Im Gespräch, wo noch eine andere Tagesmutter anwesend war, stellte sich heraus, dass die beiden Tagesmütter, die in ihren „früheren Leben“ Erzieherin und Arzthelferin waren, eine Wohnung angemietet haben, wo sie im nächsten Kindergartenjahr ihre Schützlinge zusammen betreuen wollten.

Ich verstand mich mit den beiden auf Anhieb gut und auch Lissy wollte am liebsten sofort dort bleiben. So freute es mich besonders, als ich schon nach ein paar Tagen die Nachricht bekam, dass Lissy in nächsten KiTa-Jahr einen Platz dort bekommen sollte.

So sind wir in die Villa Bollerbuchse in Gütersloh gekommen und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Die Eingewöhnung war kein Problem. Janine und Kristin (die Tagesmütter) kümmern sich super um die insgesamt 9 Wichte. Es gibt jeden Morgen ein tolles beneidenswertes Frühstück und jeden Mittag wird frisch gekocht. Auch im großen Garten, der zur Wohnung gehört, wird viel getobt, gematscht und Unsinn gemacht. Und weil man als Mami auch am liebsten mal Mäuschen spielen möchte und sich oft fragt, was die Kleinen so machen während sie in der Betreuung sind, gibt es eine WhatsApp-Gruppe, wo man ab und zu mit süßen Fotos und Neuigkeiten versorgt wird.

Jetzt ist Lissy schon im zweiten Jahr in der Villa Bollerbuchse und sie freut sich jeden Morgen wie eine Schneekönigin, wenn es in die Kita geht.

Fazit: Nicht alle Geschichten glauben, sondern selbst ein Bild machen😉

http://www.villa-bollerbuchse.de