Mutterschaftspass

MamipassDas hellblaue 32 seitige Heftchen, genannt Mutterpass, erhält jede Frau zu Beginn Ihrer Schwangerschaft. Der Mutterpass wird von der Hebamme oder dem zuständigen Frauenarzt/Ärztin ausgestellt. Dies ist eine ärztliche Dokumentation relevanter Diagnosen und Informationen, während der Schwangerschaft, bis zur letzten Nachuntersuchung, nach erfolgter Geburt. Die Mutter selbst entscheidet alleine, wer in das persönliche Dokument Einsicht haben darf. Genau für zwei Schwangerschaften ist der Mutterschaftspass ausgestellt. Der Pass beinhaltet, bei sorgfältiger Führung wichtige Informationen zur Gesundheit der Mutter und ebenfalls relevante Daten von der anfänglichen Vorsorgeuntersuchung bis hin zur Geburt, inbegriffen der Untersuchungsbefunde des Neugeborenen und zum erfassen der Wochenbett-Kontrollbefunde der Mutter. Dazu zählen unter anderem die Größe, das Gewicht des Kindes, sowie natürlich auch die Blutgruppe, der Eisengehalt im Blut die Lage, Alter Ihrer Schwangerschaft, Ergebnisse von pränatalen Tests/ Ultraschalluntersuchungen /Dopplerbefunde.

Berichte von früheren Schwangerschaften zur anstehenden Geburt werden auch Daten, wie der voraussichtliche Geburtstermin und Risikofaktoren erfasst.  Zur Gesundheit der Mutter zählen zum Beispiel Informationen wie die Untersuchungsergebnisse für Erb-und Infektionskrankheiten oder auch die Blutgruppe. Damit man in Notfällen schnell, effektiv und passend reagieren kann, ist dieser Pass von großer Bedeutung. Genauso essenziell ist es, alle früheren Schwangerschaften zu erfassen, wobei vorzeitig beendete Schwangerschaften, wie durch Schwangerschaftsabbruch oder Fehlgeburt berücksichtigt werden müssen. Befinden Sie sich in Ihrer Region oder zu Hause, benötigen Sie den Mutterpass nicht, da Ihre Ärztin/Arzt oder Hebamme erreichbar sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, deren Telefonnummer stets bei sich zu haben. Sollten Sie sich jedoch dazu entscheiden die Region zu verlassen, ist es von Bedeutung die Angaben über ihr Baby und die Schwangerschaft bei sich zu haben.

Wenn Sie sich in ärztliche Pflege begeben müssen, da eventuell die Wehen zu früh einsetzen, ist es wertvoll, wenn unbekannte Ärzte gleich alle nötigen Informationen parat haben. Vor allem, wenn es Richtung Geburt geht, im letzten Trimester, ist dies sehr wichtig. Bitten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um eine Kopie Ihrer Schwangerschaftseckdaten oder um einen Ausdruck der Computerdaten, wenn Sie kurz vor der Geburt Ihres Kindes verreisen möchten. Drucken Sie sich wichtige Daten aus, bevor sie ins Ausland gehen. Zum Abschluss wünschen wir Ihnen und Ihrem Säugling alles Gute.

http://www.fritzefratz.de/Mutterpasshuellen/

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