Kindergarten oder Tagesmutter: Mein persönlicher Erfahrungsbericht!

Schon in der Schwangerschaft stellt sich oft die Frage: Wie lange möchte ich zu Hause bleiben? Möchte ich 3 Jahre daheim bleiben, oder möchte ich recht bald wieder mit der Arbeit anfangen? Und wenn ja, wo und wie lasse ich mein Kind dann betreuen???

Auch ich habe mir diese Fragen gestellt. Bei meinem ersten Kind, Hannes, bin ich zu Hause geblieben und als er 3 Jahre alt war ist er in den Kindergarten gekommen. Da blieb mir dann auch die Zeit vormittags zu Arbeiten. Als dann Kind 2 da war, Lissy, wurde mir relativ schnell klar, dass ich nicht ganze 3 Jahre zu Hause bleiben möchte, sondern schon früher wieder anfangen wollte zu arbeiten.

Nun stellte sich dann die Frage, was mache ich mit Lissy? Sie war etwa ein 3/4 Jahr alt und ich fing an die Kindergärten abzuklappern. Ich habe mir einige angesehen, mit vielen Konzepten, aber immer hatte ich das Gefühl, dass meine kleine Lissy in so einem großen Kindergarten mit bis zu 80 Kindern untergeht…

Und dann gibt es da ja noch die Möglichkeit der Unterbringung bei einer Tagesmutter. Wobei es mir zunächst ein wenig befremdlich erschien, meine kleine Tochter bei einer fremden Frau in einem fremden Haushalt abzugeben. Mir schwirrten immer wieder Bilder aus irgendwelchen RTL 2-Dokus durch den Kopf, von Tagesmüttern, die mit einer Zigarette im Mund ihre Wäsche bügeln. Die  Kinder sitzen derweil auf dem Sofa und schauen  Spongebob oder klettern an dem wackeligen Bügelbrett hoch. Dann fielen mir auch noch die Horrorgeschichten von Bekannten ein, die Geschichten von den Bekannten ihrer Bekannten oder beim Friseur um die Ecke gehört hatten. Das alles hat mich dann doch etwas abgeschreckt.

Nichts desto trotz und weil ich keine Leute von vornherein verurteilen möchte habe ich doch mal bei einer Tagesmutter angerufen, deren Flyer im Kindergarten meines Sohnes ausgelegt war.

Also habe ich mich mit meiner Tochter aufgemacht, die Tagesmutter zu besuchen und ich gelangte direkt in ein sehr angenehmes, kinderfreundliches Zimmer mit allerlei Sachen zum entdecken, was meine Tochter auch sofort in Angriff nahm. Ich habe gleich gemerkt, dass sie sich wohl fühlte und auch ich fühlte mich dort sehr wohl.

Im Gespräch, wo noch eine andere Tagesmutter anwesend war, stellte sich heraus, dass die beiden Tagesmütter, die in ihren „früheren Leben“ Erzieherin und Arzthelferin waren, eine Wohnung angemietet haben, wo sie im nächsten Kindergartenjahr ihre Schützlinge zusammen betreuen wollten.

Ich verstand mich mit den beiden auf Anhieb gut und auch Lissy wollte am liebsten sofort dort bleiben. So freute es mich besonders, als ich schon nach ein paar Tagen die Nachricht bekam, dass Lissy in nächsten KiTa-Jahr einen Platz dort bekommen sollte.

So sind wir in die Villa Bollerbuchse in Gütersloh gekommen und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Die Eingewöhnung war kein Problem. Janine und Kristin (die Tagesmütter) kümmern sich super um die insgesamt 9 Wichte. Es gibt jeden Morgen ein tolles beneidenswertes Frühstück und jeden Mittag wird frisch gekocht. Auch im großen Garten, der zur Wohnung gehört, wird viel getobt, gematscht und Unsinn gemacht. Und weil man als Mami auch am liebsten mal Mäuschen spielen möchte und sich oft fragt, was die Kleinen so machen während sie in der Betreuung sind, gibt es eine WhatsApp-Gruppe, wo man ab und zu mit süßen Fotos und Neuigkeiten versorgt wird.

Jetzt ist Lissy schon im zweiten Jahr in der Villa Bollerbuchse und sie freut sich jeden Morgen wie eine Schneekönigin, wenn es in die Kita geht.

Fazit: Nicht alle Geschichten glauben, sondern selbst ein Bild machen 😉

http://www.villa-bollerbuchse.de

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4 Gedanken zu “Kindergarten oder Tagesmutter: Mein persönlicher Erfahrungsbericht!

  1. Sehr schön geschrieben. 🙂

    Wir können uns dem ganzen nur anschliessen.
    Emilia hat sich dort 1 Jahr pudelwohl gefühlt und wir mussten wegen einem Wohnortwechsel die Villa Bollerbuchse schweren Herzens verlassen.

    Aber auch 1 Jahr später schaut Emilia noch gerne in das schöne Erinnerungsfotoalbum.

    Ganz liebe Grüße Emilia und Kirsten

    Gefällt 1 Person

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